Taekwon-Do Jan Denker

Mein Weg
Jan Denker- in kurzen Worten über mich?
Was ist typisch für mich?
Ich bemühe mich, mich kurz zu fassen und rede dann wieder stundenlang ...
Alle, die es schaffen mir zuzuhören, behaupten, es sei interessant... alle anderen sind eingeschlafen...
Seit meiner Kindheit liebe ich es Sport zu treiben und habe das - wie auch meine anderen Hobbys- zum Beruf gemacht.
Natürlich habe ich als ordentlicher Junge vom Land, Fußball gespielt. Mir wurde es als Teenie jedoch zu rabiat und habe mir gesagt, wenn ich mich verletze, dann aus eigenem Verschulden und bin endlich dem jahrelangem Wunsch gefolgt, beim Leistungsturnen einzusteigen. Verletzt habe ich mich dort allerdings nie.
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Was mich im sportlichen Sinne ebenfalls immer faszinierte
Die Kampfkunst! Und so habe ich Verschiedenes ausprobiert und bin im "traditionellen Taekwon-Do" hängen geblieben.
Gestartet als "bessere Stepaerobic" hat mein knallharter aber lieber Trainer Michael Unruh aus HH mich so sehr für diese Bewegungsform und die dahinter verborgene Philosophie begeistert, dass ich mit ihm zu Großmeister Kwon, Jae-Hwa nach New York, Florida, Portland usw geflogen bin.
Als Blaugürtel habe ich dann bereits begonnen Training zu geben.
Ich nannte es Gym-Do und habe es in Physio-/ lerntherapeutischen-und logopädischen Praxen angeboten, um den Gesundheitsaspekt, der der originalen Kampfkunst inne wohnt, hervorzuheben.
Nach 3 Jahren Beobachtungszeit, ob die Leute was mit mir anfangen können, habe ich dann voller Begeisterung entschlossen, meinen eigenen Dojang zu bauen und auch "echtes" Taekwon-Do anzubieten.
Zwischenzeitlich hatte ich meinen Schwarzgürtel erhalten und somit die kampfkunst-übliche Legitimation einer Lehrer-und-Schulleiter-Qualifikation.
Mittlerweile bin ich 3.Dan und gebe seit 13 Jahren Training.
Es sind mir in dieser Zeit viele interessante Menschen begegnet, die mich gefordert, gefördert oder einfach durch ihr Sein haben reifen lassen. Dafür danke ich euch.
In meinem Dojang sind mittlerweile auch das Capoeira und das JiuJitsu untergekommen. Ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, bei den kompetenten Trainern diese Kampfkünste mein Repertoire erweitern zu lassen. Danke Marinheiro - Danke Benjamin.
Nun habe ich auch noch andere Hobbys, die anscheinend meiner Berufung entsprechen. Ich glaube, wenn man das macht, woran man Spaß hat, dann hat man damit auch Erfolg und jeden Tag genügend zum Frühstück auf dem Teller ?
Daher sage ich so gerne, mein Leben ist wie Urlaub.
Als Glückskind geboren, verfolgt mich das Glück mein Leben lang.
Naja - hätte schlimmer kommen können ?
Wenn auch mein italienischer Vater mir unbekannt ist und meine leibliche Mutter beschloss, mich zur Adoption freizugeben als ich 2 Jahre alt war, so landete ich wieder im Paradies.
Ich durfte dann auf einem Bauernhof groß werden, das Landleben genießen und ganz viel Treckerfahren.
In 2002 wurden die Ackerflächen zwar verpachtet und als ich 2006 den Hof übernahm, war schon seit langem klar, dass ich kein Landwirt im klassischen Sinne bin oder werde. Auch wenn ich mich der Landwirtschaft sehr verbunden fühle und früher sogar mit herzlicher Leidenschaft Landmaschinenmechaniker gelernt hatte und nach dem Studium zum Wirtschafts-Ingenieur wieder im Landmaschinenbereich bzw. landwirtschaftlichen Bereich tätig sein durfte.
Mein Traum war allerdings, auf dem Hof eine Gesundheitsoase zu kreieren. Als ich Nicole 2006 kennen lernte und meine Eltern der Meinung waren, es sei ein guter Zeitpunkt, den Hof zu übernehmen, verwirklichte sich mein Traum. Es war bis heute viel Arbeit und Schweiß von Nöten gewesen. Und es hat sich gelohnt. 10 Jahre später bin ich einigermaßen zufrieden, was den parkähnlichen Garten auf dem 25.000 qm großen Grundstück anbelangt. Die Ferien-Wohnungen, Doppelzimmer, Praxisräume sowie der Dojang (mein erstes Projekt) bilden jetzt die räumliche Basis für jegliches weiteres Wirken auf diesem Hof.
Zurück zu meinen Hobbys.
Neben der Kampfkunst, liebe ich die Heilkunst.
Aus meiner Sicht ist das das Gleiche.
Die Heilkunst im Sinne der Energieheilung oder Geistheilung.
Es war und ist eine zufällig günstige Begebenheit, dass Nicole sich in der Energieheilung zu Hause fühlt und somit meine Vision einer Praxis für Geistheilung auf dem Gesundheitshof teilen mag.
Für diese Vision des Gesundheitshofes ist alles, was ich bisher gemacht habe einfach eine grandiose Vorbereitung gewesen.
Egal ob ich als Landmaschinenmechaniker genügend handwerkliches Interesse habe, um bodenständig und gut verwurzelt die Dinge hier auf dem Hof auch größtenteils selbst zu bauen oder zu reparieren.
Oder der Wirtschaftsingenieur, der für die einzelnen Projektabschnitte die nötigen theoretischen Grundlagen liefert.
Oder die sozialen Kontakte, die während der verschiedenen Ausbildungen meine Menschenkenntnis für den Umgang mit Kampfkunst-Schülern oder Klienten in der Heilkunst geprägt haben.
Dennoch gibt es genügend Diskussionsstoff für diese 3:
Materie folgt dem Geist - so sagt der Heiler in mir.
Materie und Geist will ich verstehen lernen - sagt der Ingenieur in mir.
Materie und Geist muss im Fluss sein - so bringt sich der BWLer in mir ein.
Soweit verstehen sich die 3 meistens.
Hin und wieder gibt es Diskrepanzen:
Der Heiler ist der Meinung, dass sei doch alles total einfach und man muss sich nur entspannen und sich auf die bedingungslose Liebe im Herzen konzentrieren...einfach in den Buddha atmen...
Der Ingenieur stellt sich die Frage, ob das alles so realistisch sein kann und freut sich über die Chaos- und Quantentheoretiker, die am nächsten dran sind, wenn man die Energieheilung im physikalischen Sinne verstehen möchte...
Und der BWLer möchte den Energiefluss auch gerne mal als CashFlow in einer Excel-Tabelle abgebildet sehen...
Wenngleich die Diskussionen hin und wieder anstrengend sind, so bin ich sehr dankbar, für die Ergänzungen die sich daraus ergeben.
Ich danke euch 3, dass ihr mich schon mein Leben lang begleitet ?
Im Übrigen gehöre ich tatsächlichich nicht zu den Heilern, die durch schwere Krankheiten zu diesen Metier geführt wurden. Sondern ich bin einfach dem Interesse gefolgt, welches sich bereits als Teenie abbildete. In den jungen Jahren war ich fasziniert, was Heiler angeblich alles bewirken können. Später und heute immer noch, habe ich dann festgestellt, dass ist "alles gar kein Hexenwerk".
(übrigens an dieser Stelle ein für mich typischer Exkurs: Hexe hat im französischen (sorcière) den Wortstamm  source - also Quelle - interessant, oder? Denn mit der Quelle wollen wir uns schließlich wieder mehr und mehr verbinden)
Nichtsdestotrotz möchte ich fasziniert noch ein paar weitere "magische Zauberkünste" entdecken.
In den Jaren 2012 bis 2015 habe ich mich 3 Jahre näher mit der Lichtnahrung beschäftigt. Daraus ergaben sich großartige Erlebnisse, Erkenntnisse und Persönlichkeitsentwicklungen. An dieser Stelle ein großartiges Dankeschön an Jenny Postatny.
Als jüngstes Projekt habe ich auf den Philippinen die Heilkünste der dortigen Heiler studiert. Die philippinischen Heiler sind bekannt für die "bloody-operation", heilsame Massagen und eine tiefgründige Kräuterkunde.
In solchen Ländern zu lernen ist ein Traum. Dort darf ich die begnadete Schnittmenge in meiner urlaubsartigen Inkarnation erleben. Reisen, studieren und etwas mit nach Hause nehmen. Die laotische Massage oder aber auch Magnetic- und Pranic Healing oder die "un-bloody-operation" habe ich für die Arbeit zu Hause mitnehmen können. Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Energiewolken, die als Störfaktor identifiziert werden, das körperliche System verlassen. Bei dieser Gelegenheit danke ich meinem philippinischen Lehrer Romeo. Und ganz klar ein super großes Dankeschön an Gott. Ohne ihn, wäre all das hier auf der Erde nicht möglich.
In diesem Zuge sei bemerkt, Gott ist für mich kein alter Mann mit Bart, der im Himmel schwebt und auf uns aufpasst oder gar richtet.
Für mich als Heiler ist Gott ein anderes Wort für bedingungslose Liebe. Für mich als Ingenieur ist Gott geometrisch beschrieben ein Kreis. Der Kreis, in dem das Yin und Yang - die Dualität, mit all ihren Gegensätzen - zu Hause ist.
Für mich als BWLer sorgt Gott für ein ausgeglichenes Yin- und Yang, ein ausgeglichenes Geben und Nehmen, so dass die Ein-und Ausgaben in einer gesunden Form in der Balance sein.
Und ich nenne dies das göttliches Prinzip vom egoistischen Altruismus - in der festen Überzeugung, dass dies das brauchbar ethisch, moralische Paradigma wäre, um in einer gesunden Welt und in gesunden Wirtschaftskreisläufen zu leben.
Ich freue mich, wenn ich mit euch ein paar spannende, entspannte Trainingsstunden erleben darf.
In Dankbarkeit für dieses schöne Leben . . .
Jan
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